Mittwoch, 16. Mai 2007

Kein Ton



Kein Ton dringt in mein Zimmer,
Ringsum ist alles still
Der Wecker tickt ganz leise,
Selbst das ist mir zuviel
Die Kerze auf dem Tisch
Ist lang schon abgebrannt
Den Abschiedsbrief von Dir,
Den halt ich in der Hand

Wenn Du mich jetzt hörst,
Gib mir ein Zeichen
Mach das sich hier Irgendwas bewegt,
Schon ein kurzer Lichtschein würde reichen
Ich möchte doch nur wissen, daß es Dir dort besser geht

Ein Auto auf der Strasse
Schenkt mir ein wenig Licht
Das Leben ist so einsam
Und so finster ohne Dich
Auf Deinem Platz stehen Blumen
Ich hoff Du findst sie schön
Gabs wirklich keinen Ausweg
Als ohne einen Ton zu gehn


Wenn Du mich jetzt hörst,
Gib mir ein Zeichen
Mach das sich hier Irgendwas bewegt,
Schon ein kurzer Lichtschein würde reichen
Ich möchte doch nur wissen, daß es Dir dort besser geht
Wenn Du mich jetzt hörst,
Gib mir ein Zeichen
Mach das sich hier Irgendwas bewegt,
Schon ein kurzer Lichtschein würde reichen
Ich möchte doch nur wissen, daß es Dir dort besser geht

Dienstag, 15. Mai 2007

Zwei Schweine

Zwei kleine Schweine verliebten sich-
sie standen vor einer schweren Entscheidung
denn es gab nicht nur zärtliche Reibung
Sie grübelten und verübelten,
Sie jaulten und foulten,
Sie jagten sich die Zähne,
Im Streit
Ins Fleisch.
Und die Moral von all der Qual (Denn es siegte der Verdruss):
dass man immer grübeln muss.

P.S.
Dieses Gedicht würd ich am liebsten
Heinz Erhardt in die Schuhe schieben.
Hab es aber selbst geschrieben.


R. J. Storm

Montag, 14. Mai 2007

Jugend

Die Menschen, die uns Angst machen,

die wir interessant finden,

sie sind die, die wir nicht verstehen.

Die einen anderen Weg gewählt haben als wir Höchstselbst.

Kann es sein, das sie ihren Weg gingen, weil sie es nicht ertragen hätten, nicht zu wissen wie es sich anfühlt den Weg zu gehen, den sie Irgendwo oder bei Irgendwem erahnten und selbst behüpfen wollten?

Sie könnten zu jung gewesen sein, um

zu erkennen, daß es von manchen Reisen keine Wiederkehr gibt.

Keine Umkehr.

Wenn man überhaupt in der Lage ist sich einen möglichen Fehler einzugestehen. Mag es nicht für Viele schon zu spät gewesen sein, als sie erkannten das sie keine Träume hatten, weil sie in einem Lebten?

Man geht ein Risiko ein so oder so. Welchen Weg man auch wählt und sollte sich nicht auf halbem Wege in die Hosen machen.

Am Schluss winkt ein Hauptgewinn, denn der Weg in den Himmel führt für uns ganz sicher durch die Hölle. Je unorthodoxer der Weg desto reicher das Leben..

Ein Effekt der Minderwertigkeitsgefühle:

„Alle sind besser als ich“ denkt das Kind

(Grundvoraussetzung für „Anstand“)

„So will ich anders sein.

So gibt es keine Bewertung,

denn ich bin ja sowieso nicht gleich." (Narrenfreiheit)

Möge dieses Kind trotz der Unmöglichkeit der Sache bitte jemals irgendwo Geborgenheit finden….

Könnte ja auch sein, dass es dem Mensch

an Schwung fehlt. Das ihm unbemerkt der Mut zum Erfolg genommen wurde. Durch eigene Melancholie, durch elterliche Verteufelungen, die man aus der Kindheit mitnimmt. Verteufelungen die man nie vergessen kann. Von fremden Dingen die einen umgeben.

Zu lange her, zu tief drinnen. Dinge die man vielleicht lieb haben könnte, oder einen zur Wahrheit führen. Angst. Unnötiger(?) Kampf. Kapitulation. Resignation.

Der Weg war das Ziel.

Der Weg ist toll.

Man lässt sich auf den Irrsinn ein.

Der Irrsinn kommt und gibt einem Flügel. Ja, man fliegt über all den Anderen,

man zieht seine Kreise über dem Polizeistaat Familie, Schule, Freundeskreis und hütet so manch süßes Geheimnis in seinem Horst von allerlei Streifzügen. Erfahrungen, Herzen, Diebesgut beliebiger Art, Wissen und Bilder und ihre Geschichten,

die niemand je erfand.

Dann muss er lernen, dass den Prinzipien, kein Geist gewachsen ist. Dann kommt die übermächtige Realität und zwingt diesen armen Menschen, wenn er nicht siegt(was ist Sieg? Und wie lang, sinnvoll und nachhaltig vor allem?), sich zu fügen, zum Instrument der Angst zu werden, oder der Liebe und zusehen wie sie genau das unterstützt was unwahr ist,…

Angst und Rache sind Schwestern.. Ihnen gegenüber Liebe und Arbeit.. Beide treffen all zu oft die Falschen.

So zwingt ihn dieses Spiel letztendlich, zu verschwinden um jemand fremdes zu werden.

Schlafe fein, liebe Unschuld, aber versprich mir, wieder zu erwachen wenn er sterben muss.


Er oder die Macht des falschen Wortes.

R. J. Storm


("Polizeistaat Familie," genau so wie elterlich (was für alle Lehrer der Jugend steht) geht natürlich nicht gegen meine Familie, sondern ist universell übertragbar auf die meisten von uns, da ja jedenfalls viele versuchen mehr zu sehen, als das was sie erzählt bekommen, um verstehen zu lernen. Hoffe ich jedenfalls. ^^ )

Liebe

Ich sehe in Deine Augen

Ich hoffe ich finde die Worte,

Die du brauchst mich zu verstehen

Ich hoffe es wird kein Fehler sein

Solltest du schwanger sein

Es soll Hoffnung sein

Es soll keine Angst sein.

So tief sind die Augen

So tief ist das Gefühl

Es sollen keine Worte sein,

Es sollen Taten sein.

Taten die Du siehst: Tue sie!

Worte die Du hörst: Erhöre mich!

Dinge die wir wünschen: Erfüllen wir sie!

Angst die wir fühlen: Nehmen wir sie

Uns

Soll manch Denken verbinden,

Das Leben trennen,

Die Sehnsucht zusammenführen,

Und die Liebe unsterblich machen


R. J. Storm

Wissen, das Du magst.

Du sollst von einem anderen Menschen nie etwas lernen, das Du nicht wissen willst.
Du sollst ihm nichts glauben, was Du nicht auch schon mal ähnlich gedacht hast.
Lehrer brauchst Du nur, weil du sterblich bist.
Lehrer brauchst Du nur, weil deine Zeit begrenzt ist.
Sonst wäre alles nur eine Frage der Zeit.
Wer bringt Dir das Schießen bei, Mensch, wenn Du Dich grade übergibst?
Wer bringt Dir die Zinsen bei, wenn Dein Bruder auf der Straße stinkt? Wie sollen sie dich begeistern, wenn Du nicht fasziniert bist?
Du denkst, Du bist jetzt ein Banker und grinst aus Deinem Anzug wie ein Star.
Ich wundere mich und bin aus Mitleid freundlich zu Dir und ein Penner knurrt mich an, der Dir mal sehr ähnlich war.
Du bist ein Soldat und ich fürchte mich vor Dir, Deine Waffe glänzt in der Sonne. Dir schwillt die Brust, als Du meinen Blick bemerkst.
Die Erde, auf der ich stehe, schluckt das Licht. Sie schweigen, Deine Väter im Geiste, Deine Väter im Geiste.
Du bist ein Spekulant an der Börse, Du sagst, Du fühlst dich beobachtet. Die halbe Welt wartet auf Deinen Kopf und ich schweige.
Ja, ich schweige.
Du bist ein Atomkraftwerksinspektor. Du sagst zu deiner Frau, die Welt läge so schwer auf Deinen Schultern. Hast du dir als Kind im Wald das Bein gebrochen? Ich bin nur froh, dass es nicht explodiert. Ich danke Dir und ein Vogel scheißt mir auf den Kopf.
Du wirst von einem anderen Menschen nie etwas lernen, das du nicht wissen willst.
Du wirst ihm nichts glauben, was Du nicht auch schon mal ähnlich gedacht hast.
Lehrer brauchst Du nur, weil Du bald sterben wirst.
Lehrer brauchst Du nur, weil du sterblich bist. Sonst wäre alles nur eine Frage der Zeit.
Wer bringt Dir das Schießen bei, Mensch, wenn Du Dich grade übergibst?
Wer bringt Dir die Zinsen bei, wenn Dein Bruder auf der Straße stinkt?
Wie sollen sie Dich begeistern, wenn Du nicht fasziniert bist?

R. J. Storm



Susi

Jeder stand da und rührte sich nicht.

Ihre Augen rangen nach Luft.

Stevan war tot. Noch nie hatten wir ihn so gesehen.

Alle mochten ihn. Er war immer fröhlich. Er konfrontierte niemanden mit seinen Problemen. Er war einer von denen, die niemals zuließen, dass jemand ihn traurig, schwach oder gar krank sah. Ein Sunnyboy.

Mit halblangen blonden Haaren, Dreitagebart und laut herrschender Meinung „süßem Lächeln“

Nun lag er da und alle konnten sehen, dass auch er nicht mehr war, als das, was sie jeden Samstag auf dem Tisch hatten.

Ein Tier wie jedes andere auch. Die jungen Damen konnten diesen Beweis menschlicher Unwichtigkeit nicht länger ansehen, ohne zu würgen, sich zu übergeben, in Ohnmacht zu fallen oder einfach nervlich

am Ende und verstört, verrückt zu kreischen und zu heulen.

In dieser entfremdeten Welt. In dieser Zeit, in der sich die meisten Menschen als Kopie irgendwelcher Werbemodels verstehen

und sich wie Institutionen in Szene setzen, ist es natürlich ein Schock, wenn sich plötzlich beim Segeln und Becks trinken ein Riemen löst und eine Stange vom Wind angetrieben einen Menschen so zerschmettert, dass alles im Umkreis von drei Metern in eine bizarre Landschaft aus Blut und Knochen verwandelt wird und die Glieder mitsamt Schuhen, Ärmeln, Uhren und sonstigen Dingen dieses Bild an einen zersprungenen Spiegel erinnern lassen. 

Tod und Teufel! Da hat das Schicksal einen schlechten Tag gehabt!

Aber warum musste es ausgerechnet der kleinen Susi sein Gehirn

Ins Gesicht schleudern...

R. J. Storm

Der Teller im Fluss

Ein Mann kam eines Nachts nach Hause.

Zu seiner Hütte. Einer Blockhütte und seiner Frau. Er war gerade 60 Kilometer durch die Taiga gefahren, umschmeichelt von den äußerst ermüdenden Schatten von Gräsern, kleinen Hügelchen, gähnenden Mooren, Wäldchen und sehr sporadisch auftauchenden kleinen Lichtern, welche von Außenposten aus aufblitzten, die man nach näherer Betrachtung wahrscheinlich nicht der Zivilisation zugeordnet hätte.

Er kam gerade aus der letzten Stadt. Er war betrunken gewesen und hätte eigentlich am Tage zuvor schon um diese Uhrzeit Zuhause sein sollen. Er war irgendwo bei einem Landsmann untergekommen, der ihm gegenüber bis auf die Herkunft keinen Grund ihm zu vertrauen gehabt hatte. Aber so war es eben im Norden.

Er war todmüde und hatte das Gefühl, dass er allein froh war, dass er den langen Heimweg heil überstanden hatte.

Mit einem flauen Gefühl in der Magengegend näherte er sich der Türe seiner Hütte. Er versuchte sich zu erinnern, welche Zeit die Uhr seines Pick-Ups angezeigt hatte, doch er hatte nicht nachgesehen und musste schätzen..

Ihm fiel dabei lediglich auf, dass es vollkommen zwecklos war. Es war einfach schon zu lange dunkel.

Er schloss mühelos die Tür auf. Die Gemütlichkeit, die der kleine Raum mit dem warmen Ofen für ihn ausstrahlte, fluffte über ihn wie eine Felldecke, die wohltuend schwer auf den müden Gliedern liegt und jede Einschlafzeit sofort halbiert. Er setzte sich auf seinen Sessel, der neben dem Ofen stand, legte die Beine auf den Sitzsack und war sofort weg. Selbstverständlich schlief er wie ein Toter. Sollte er etwas geträumt haben, dann war es wohl nicht mehr als die endlose Fahrt auf dieser endlosen, geraden Straße, über die die Scheinwerfer geglitten waren, erinnern konnte er sich nicht daran. Als er aufwachte, sah er seine Frau von hinten.

Sie stand am Herd und machte offensichtlich gerade Kaffee. Er genoss die Idylle noch einen Moment, bevor er sich bemerkbar machte.

Er dachte, sie würde bestimmt vorbei sein, wenn sie merkte, dass er wach war.

Schließlich stellte sie einen Kaffee auf den Tisch neben ihm und sah ihn freundlich an. Sie sagte nichts.

Sie sah den Kaffee an, dann ihn und zuckte mit den Brauen.

Er entschloss sich nichts zu denken und rappelte sich auf, um einen Schluck von dem gut duftenden Kaffee zu sich zu nehmen.

Ein taubes Gefühl machte sich unter seiner Kopfhaut breit und die Wärme des Kaffees ergoss sich in alle Glieder.

Wie eine Umarmung von innen. Er blickte zu seiner Frau auf, die da nun ihn musternd mit verschränkten Armen stand und liebte sie.

Sie habe die Besorgungen gezählt, erwähnte sie beiläufig. Wo denn die Patronen wären, fragte sie ohne Umschweife.

Sie wären aus gewesen, erklärte er unbeholfen und wirkte dabei nicht sehr glaubhaft. Was sie kochen solle, was sie aufhängen solle?

Was sie denn zum Geier außer Kartoffeln fressen sollten, schrie sie!

Nahm den Kaffee und warf ihn an die Wand. Dass der Tasseninhalt quer durchs Zimmer spritzte.

Da stand er auf und schlug sie! Eine Rückhand, die sich gewaschen hatte. Sie fiel um. Ihr Kopf verfehlte nur knapp die Tischkante.

Dann lag sie nur noch weinend da und er stand da und begriff nicht, was er da getan hatte. Eine Schelle schallte durchs Zimmer,

als er sich selbst die flache Hand ins Gesicht schlug. Sie schaute kurz auf und lachte hysterisch, bevor die Verzweiflung sie wieder übermannte und sie zitternd dem nächsten Heulkrampf unterlag. Er warf sich auf sie, umschloss sie mit den Armen, als ob er

versuchte, sie vor der Situation zu beschützen.

Sie wehrte sich nur kurz.

Er gehe jetzt angeln, flüsterte er, als sie beide später wie zwei vergessene Teebeutel auf der Sitzecke verteilt lagen.

Stumpf starrte sie vor sich hin.

Nachdem er sich umgezogen hatte, holte er einen großen, ovalen Teller aus der Küche und hielt ihn ihr vor die Nase.

"Heute Abend liegt für uns auf diesem Teller der beste Fisch, den wir jemals hatten", versprach er fröhlich. Doch sie saß da und brütete etwas aus.

Während er an ein zugegeben mageres Essen mit seiner Frau bei Kerzenschein dachte,

sah sie nur ihre Jugend an sich vorüber ziehen und fragte sich, wie sie an diesen Kerl geraten war. Was sie alles auf sich genommen hatte, um mit ihm jetzt hier zu sein. Ob sie an einen Weg ohne Entbehrungen glaubte, weiß ich nicht zu berichten.

Frauen, die etwas ausbrüten, verwirrten ihn nur und waren für ihn nicht zu durchschauen.

Als er am Fluss ankam, war es Nacht. Wie es schon seit Wochen Nacht war. Der schwarze Fluss glitzerte verheißungsvoll.

Er begann erst den Campinghocker zu entfalten, als der Schwimmer schon im Wasser seine Schneise zog.

Er zündete sich ein Pfeifchen an und sah und hörte skeptisch zu, was das Land um ihn herum so trieb.

Als ihm kalt wurde, trank er eine Tasse von dem Kaffee aus seiner Thermoflasche.

Tränen stiegen ihm in die Augen.

Er wischte sie weg. Immer noch kein Fisch.

Nach einer Stunde biss ein Fisch an. Es war ein sehr kleiner Fisch, der ihn kalt und hämisch anzulächeln schien.

Ohne Rücksicht auf diesen Eindruck warf er ihn mitleidig zurück in den Fluss. Außerdem wäre es gerecht gewesen, hätte der Fisch ihn wirklich so angeschaut, dachte er schweigend, als sich der kleine Mickerling im Schwarz verlor.

Es hatte keinen Sinn. Er ging nach Hause.

Er fand ein leeres Haus vor, aber es war ihm schon aufgefallen, dass sein Pick-up irgendwie fehlte.

Ein Riesenfisch schwamm in seinem Kopf herum. Er legte seine kühlen Hände auf sein Gesicht und schloss die Augen.

Hätte es etwas geholfen, hätte er versucht sich die Hand ins Ohr zu rammen, um den Fisch herauszuholen.

Er war ziemlich kaputt, als er den Zettel fand.

"Bin zu meiner Mutter gefahren, warte nicht auf mich!

Guten Appetit."

"So", dachte er sich, "wenn der Fisch nicht zum Teller kommt, kommt der Teller eben zum Fisch!"

Er packte den Teller, lief den Kilometer heulend zum Fluss und schleuderte ihn ins Wasser.

"Bevor der nächste Tag anbricht, schwimmt bestimmt ein toller Fisch über den Teller und ich habe doch recht behalten,

wenn schon alles andere, was ich je gesagt und gemacht habe, offensichtlich ein Fehler war."

Diese Geschichte ging mir durch den Kopf, als ich neulich einen Teller in einem Fluss liegen sah und sich ein Fisch genau diesen Ort ausgesucht hatte, um gegen die Strömung, wie wir es bestimmt alle schon einmal gesehen haben, auf der Stelle zu schwimmen. Fische mit Galgenhumor. 

Wie drollig.

R. J. Storm

Momentaufnahme der Finsternis

Ich sehe in Dein Herz und was ich sehe erschreckt mich

denn ich sehe,

Du liebst mich und doch verlass ich Dich.

Ich zerfliesse, ich weiß Du rufst nach mir.

Einen kurzen Moment, den schenk ich Dir.

Ich kann Dich nicht hören es nagt an mir.

Bitte geh aus meinem Kopf!

Bitte bleib bei mir!

Es kennt nur dies Stück Papier,

Was die Liebe die mich einst so wärmte,

anrichtet hier.

Die Wände kommen auf mich zu

Doch ich bin still. Bald habe ich meine Ruh.

Ich mache meine Augen zu und

Sinke auf den Grund meiner Seele,

Denn es tut mir so leid, daß ich dich Quäle.

Dort werde ich alleine sein

bis ich geläutert bin und rein.

Und tauch ich auf seh ich nach Dir.

Sind Deine Gedanken noch bei mir?

Ich hoffe, daß Du dann wieder fröhlich bist,

Woanders und jemand anderen küsst

Auch solltest Du noch einsam sein

Ich bin geläutert und nie mehr Dein.


R. J. Storm




An der Tür des Selbstmörders

Wenn du mich kanntest,

Komm nicht rein,

Sonst wird dein Leben

Nie mehr das selbe sein.


(das unterschreib ich nicht!

war nur ein Gedanke)